Mit ‘Ausmalbilder’ getaggte Artikel

Arielle die Meerjungfrau

Samstag, 11. Juli 2009

Arielle, die Meerjungfrau (Originaltitel: The Little Mermaid) ist der 28. Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1989 nach Motiven des Märchens Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen. Es war der letzte Disney-Trickfilm, der mit Hilfe von Xerografie hergestellt wurde.

Mit ihm kehrte die Walt Disney Company zu dem 1937 mit Schneewittchen und die sieben Zwerge eingeführten Musical-Filmformat zurück, dessen vorherige Wiedereinführung mit Oliver & Co. erfolgreich getestet wurde.

Am 2. November 2006 erschien Arielle, die Meerjungfrau als Special Edition auf DVD. 2000 produzierte Disney einen zweiten Teil unter dem Namen Arielle, die Meerjungfrau 2 – Sehnsucht nach dem Meer, der allerdings nur für den Video-Verkauf animiert wurde. Am 11. September 2008 erschien der dritte Teil Arielle, die Meerjungfrau – Wie alles begann in den USA auf DVD.

Alice im Wunderland

Samstag, 11. Juli 2009

 

 

Alice im Wunderland (englischer Originaltitel: Alice’s Adventures in Wonderland) ist ein Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll.

Die fiktionale Welt, in der Alice im Wunderland angesiedelt ist, spielt in einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählung unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Sie enthält zahlreiche satirische Anspielungen – nicht nur auf persönliche Freunde Carrolls, sondern auch auf die Schullektionen, die Kinder im England jener Zeit auswendig lernen mussten. Meistens werden die Geschichte und ihre Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln (im Original: Through the Looking-Glass and What Alice Found There) als eine Einheit angesehen. Bekannt sind die Bücher auch durch die Illustrationen des britischen Zeichners John Tenniel in den ersten Ausgaben.

Die Titelheldin Alice wird während eines langweiligen Picknicks mit ihrer Schwester auf ein weißes Kaninchen aufmerksam, dem sie schließlich in dessen Bau folgt. Dabei landet sie in einer traumartigen Unterwelt, die vor Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt. Beim Versuch, dem Kaninchen zu folgen, passieren dem Mädchen zahlreiche Missgeschicke. So begegnet es beispielsweise einer Gruppe winziger Tiere, die in einem Meer von Alices Tränen gestrandet sind. Ferner wird die Protagonistin im Kaninchenbau gefangengenommen und trifft auf einen Säugling, der sich plötzlich in ein Schwein verwandelt. Neben diesen Ereignissen stößt Alice außerdem auf die Cheshire Cat (Grinsekatze), die im Verlauf des Gesprächs mit ihr schließlich verschwindet, bis nur noch ihr Grinsen sichtbar ist. Danach trifft das Mädchen auf eine unendlich lange dauernde Teegesellschaft und wird nachfolgend schließlich zu einem Croquet-Spiel mit vermenschlichten Spielkarten überredet, bevor die Geschichte damit endet, dass der Herz-Bube wegen Diebstahls vor Gericht gestellt wird und Alice unter einem Baum bei ihrer Schwester aufwacht.

Das Buch wurde erstmals am 4. Juli 1865 veröffentlicht. Es ist inspiriert durch eine Bootsfahrt auf der Themse genau drei Jahre zuvor, auf der Carroll den drei Schwestern Lorina Charlotte, Alice Pleasance und Edith Liddell, Töchtern des Oxforder Dekans, eine Geschichte erzählte, die er erst unter dem Namen Alice’s Adventures Under Ground und dann nach Erweiterungen als Alice’s Adventures in Wonderland niederschrieb. Carroll war sich zunächst unschlüssig, ob er sein Werk publizieren sollte. Er gab es in dieser Situation seinem Freund George MacDonald, der es seinen Kindern vorlas. MacDonalds Sohn Greville war so begeistert, dass er wünschte, es gäbe 60.000 Bände davon. Diese Begeisterung genügte, um Carroll selbst zu überzeugen. Das Buch fand gleich nach seinem Erscheinen großen Anklang und viele begeisterte Leser. Dazu gehörten unter anderem der junge Oscar Wilde und Königin Victoria.

Nur zweiundzwanzig Exemplare der ersten Edition von 1865 haben sich bis heute erhalten, davon befinden sich fünf in Privathand und siebzehn in öffentlichen Bibliotheken. Im Jahre 1998 wurde eine Erstausgabe für 1.500.000 US-Dollar versteigert und wurde damit zum teuersten Kinderbuch aller Zeiten. 1890, 25 Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe, erschien The Nursery Alice, eine verkürzte Version von Alice im Wunderland, die vom Autor selbst für Kinder im Alter bis zu fünf Jahren adaptiert worden war und zwanzig kolorierte und vergrößerte Zeichnungen von John Tenniels Illustrationen aus dem Originalbuch enthielt. Den Umschlag entwarf die Malerin und Illustratorin Gertrude Thomson, eine Bekannte von Carroll.

Im Buch The Annotated Alice (erweiterte Fassung: All About Alice) des amerikanischen Schriftstellers Martin Gardner sind die zahlreichen Anspielungen des Werkes näher erläutert.

Aladin und Jasmin

Samstag, 11. Juli 2009

Aladin (engl. Aladdin, aus arabisch ‏علاء الدين‎, DMG ʿAlāʾ ad-Dīn, zu deutsch „Adel/Erhabenheit des Glaubens“), ist die Hauptfigur des orientalischen Märchens Aladin und die Wunderlampe aus den Märchen aus 1001 Nacht. Ähnlich wie bei Ali Baba und die vierzig Räuber geht man inzwischen davon aus, dass es sich bei „Aladin und die Wunderlampe“ um ein Werk des Übersetzers Antoine Galland handelt.

Aladin ist ein junger Mann, der von einem Zauberer beauftragt wird, eine Öllampe in einer magischen Höhle zu finden. Nachdem der Zauberer ihn zu betrügen versucht, behält Aladin die Lampe für sich. Er entdeckt, dass in der Lampe ein Geist lebt, der die Wünsche des Lampenbesitzers erfüllen muss. Mit Hilfe des guten Geistes wird Aladin reich und mächtig und heiratet die schöne Tochter des Sultans.

Aladins Abenteuer ist ein Verfilmung von Aladin der Regisseure Mario Bava und Henry Levin aus dem Jahr 1961. Deutsche Erstaufführung war am 1. Juni 1962.

Aladin lebt in Bagdad. Nur in seinen Träumen ist er mächtig und reich. Seine Mutter schenkt ihm eine Lampe, damit er sich im Dunkeln zurechfindet. Auf der Flucht vor Händlern – er hält sich mit kleinen Diebstählen über Wasser – entdeckt er das Geheimnis der Lampe: In ihr wohnt ein Dschinn, der ihm drei Wünsche gewährt; den ersten nutzt er, um den Händlern zu entkommen. Auf einer Reise zur Hochzeit des Prinzen Moluk mit Zaina, auf der ihn seine Freunde Omar und Djalma begleiten, wird die Karawane, mit der sie ziehen, überfallen; Aladin und Omar werden von einer Amazonentruppe gefangen genommen. Dank des Dschinn entkommen sie. In Basora wurde mittlerweile Moluk von seinem bösen Rivalen, dem Großwesir, ausgeschaltet - Zaira soll nun ihn ehelichen. Aladin und Omar können das Spiel aufdecken, müssen jedoch ihren letzten Wunsch einsetzen, um die Anhänger des erbittert kämpfenden Großwesirs zu schlagen. Aladin wird vom glücklich vereinten Königspaar mit Reichtum und Djalma belohnt.

Action Man

Samstag, 11. Juli 2009

Ein Superheld ist eine fiktive Figur, die meist übermenschliche Fähigkeiten besitzt, mit denen sie die Menschheit beschützt und Böses bekämpft. Superhelden haben typischerweise großen Mut und einen edlen Charakter. Sie halten nicht selten ihre wahre Identität geheim, indem sie sich kostümieren und sich ein Pseudonym zulegen. In den Geschichten sind ihre Gegenspieler Monster oder Bösewichte, sie wehren aber auch Naturkatastrophen ab. Die ersten Superheldencomics entstanden in den USA der 1930er Jahre; als erste Superheldenfigur gilt dabei Superman.

Der archetypische Superheld riskiert sein Leben bedingungslos für Andere. Im Gegensatz zu seinen Gegenspielern pflegt er eine hohe Moral und tötet seine Gegner nur, falls es unvermeidlich ist. Viele Superhelden sind mit einer passenden Herkunftsgeschichte ausgestattet, in der der Ursprung ihrer Kräfte und ihr Entschluss, für das Gute zu kämpfen, erläutert wird. Typischerweise erhalten Superhelden ihre Kräfte durch fortschrittliche Technologie (Batman, Iron Man) bzw. einen biologischen oder chemischen Unfall (Spider-Man, Hulk). Aber sie können ihre Kräfte auch ihrer außerirdischen Herkunft (Superman) oder Magie verdanken. Jene Kräfte werden dann auch oft durch körperliche Veränderungen sichtbar. Beispiele für diese übermenschlichen Fähigkeiten sind sehr oft übermenschliche Stärke, die Fähigkeit zu fliegen, geschärfte Sinne oder die Fähigkeit Energieblitze zu schleudern.

Damit der dramatische Verlauf der Geschichten dann aber auch für die Superhelden bedrohliche Momente beinhaltet, statten ihre Schöpfer sie gerne mit einer besonderen Schwäche aus. So schwinden z. B. Supermans Kräfte in der Nähe von Kryptonit, so dass er verwundbar wird.

Bestimmte Superhelden fallen durch dieses Raster. Anders als die klassischen Beispiele reagieren sie verantwortungslos, zeigen offen Schwächen oder begehen Fehler. So ist z. B. Wolverine brutal und kompromisslos, Spider-Man offenbart seine menschlichen Makel und Hulk bedroht durch seine unkontrollierbaren Verwandlungen auch Unschuldige. Andere Superhelden arbeiten hingegen nur gegen Bezahlung, wie z. B. Luke Cage und sein Partner Iron Fist. Andere untypische Superhelden besitzen eine finstere Abstammung, wie etwa die Dämonen Hellboy, Spawn und Ghost Rider, oder es handelt sich um ehemalige Superschurken, wie Elektra oder Catwoman.

101 Dalmatiner

Samstag, 11. Juli 2009

     

     

     

     

     

Hundertundein Dalmatiner ist der deutsche Titel eines 1956 erschienen Buches von Dodie Smith (Originaltitel: (engl.) „The Hundred and One Dalmatians, or the Great Dog Robbery“). Die darin erzählte Geschichte erlangte in der von Walt Disney abgeänderten Buchversion ebenso wie durch darauf basierende Comics und verschiedene Verfilmungen bzw. als Fernsehserie weltweite Bekanntheit. Die erste und bislang einzige deutschsprachige Ausgabe in der Übertragung von Wilhelm Höck mit Zeichnungen von Jochen Bartsch wurde 1958 im Süddeutschen Verlag, München, veröffentlicht.

Die Hauptfiguren des Originalbuches sind das Dalmatinerpaar Pongo (benannt nach dem Hund der Autorin) und Missis Pongo mit ihren jungverheirateten Besitzern Mr. und Mrs. Dearly und dem Dalmatinerweibchen Perdita. Eine Schulfreundin von Mrs. Dearly, die extravagante Cruela de Vil, lässt in ihrem Wunsch, einen Mantel aus Dalmatinerfell zu bekommen, u. a. den ersten Wurf von 15 Welpen stehlen. Daraufhin beginnt die von allerlei Abenteuern durchsetzte Suche von Pongo und Missis Pongo, zu denen später die ebenfalls nach ihrem Nachwuchs suchende Hundemutter Perdita stößt.

Die titelgebende Zahl „101“ wird in dieser Version erst in einem Unterkapitel erwähnt.

Die von der Walt Disney Company verfilmte (und so allgemein bekanntere) Version setzt früher (vor der Heirat der Hunde und der Hundebesitzer) ein und ist im Plot etwas vereinfacht, da die Figuren von Missis Pongo und Perdita zur Figur Perdita verschmelzen, die Pongo heiratet. Die weitere Abfolge ist im wesentlichen vergleichbar, charakteristisch sind auch hier die böse Cruella de Vil und die wenig ausgeprägte Intelligenz der handelnden Menschen.